Freitag, 29. April 2011

Integration model | Integrationsleitbild Aschaffenburg | Deutschland


      
    Aschaffenburg  Bayern
Table of contents | Inhaltsverzeichnis
A ) Medial discourse | Medialer Diskurs
B) Recent Publications | Aktuelle Veröffentlichungen
C) Contextual Links | Kontextuelle Links
A ) Medial discourse | Medialer Diskurs



|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||

B) Recent Publications | Aktuelle Veröffentlichungen


INTEGRATIONSLEITBILD


Menschen aus über 130 verschiedenen Nationen leben in Aschaffenburg. Sie bereichern mit ihrer Kultur und ihren Beiträgen im Berufsleben, im Ehrenamt oder in der Gastronomie die Stadtgesellschaft. Besonderen Ausdruck findet dies im Fest „Brüderschaft der Völker“ und in den Veranstaltungen während der jährlichen Interkulturellen Woche. Der Integrationsprozess ist in den meisten Fällen erfolgreich verlaufen. Es gibt jedoch gesellschaftliche Kernbereiche, wie zum Beispiel das Bildungssystem und den Arbeitsmarkt, in denen die Teilhabechancen verbessert werden müssen. Der Schulerfolg, ein Schulabschluss, das Finden eines Ausbildungs- oder Arbeitsplatzes ist noch zu oft durch die eigene Biographie, die Zuwanderungsgeschichte der Familie, beeinträchtigt.
Um die Teilhabe aller Aschaffenburger Bürger zu verbessern, hat die Stadt Aschaffenburg ein Integrationsleitbild erstellt. Der Weg war ein besonderer: Die Inhalte des Leitbildes wurde im gemeinsamen Dialog zwischen Migranten, Politik, Beratungsstellen und Stadtverwaltung entwickelt. Zuerst in einem Workshop mit 40 und später in einer großen Integrationskonferenz mit 80 Teilnehmern. Das Teilnehmerfeld setzte sich zur Hälfte aus Bürgern zusammen, die ihre ursprüngliche Herkunft in den Ländern England, Kasachstan, Marokko, Russland, Togo, Türkei oder Texas hatten.
Während des Workshops und der Konferenz wurden fünf zentrale Handlungsfelder identifiziert und in Arbeitsgruppen behandelt: „Bildung, Erziehung und Sprache“, „Teilhabe/Partizipation“, „Wirtschaft und Arbeit“, „Interkulturelle Öffnung“ sowie „Steuerung des Integrationsdialogs“. Über 60 konkrete Ziele wurden schließlich aufgestellt. Im Einzelnen sind diese Zielsetzungen in den nachfolgenden PDF-Dateien nachzulesen. Der Stufenplan gibt Auskunft über die für die nächsten Jahre geplanten Umsetzungsschritte.

    |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||

    C) Contextual Links | Kontextuelle Link