Sonntag, 24. April 2011

Von Ostereiern, Osterhasen und Easter Bilbies



Von Ostereiern, Osterhasen und Easter Bilbies

Osterei | Ursprünge des Brauchs

Das Färben von Eiern zu Ostern ist eine weitverbreitete christliche Tradition, die von Armenien über Russland, Griechenland, den Mittelmeerraum bis hin nach Mitteleuropa bekannt ist. In zahlreichen Spielen für Kinder sind die bunt gefärbten Ostereier begehrte Gewinne; am Morgen des Ostersonntags dürfen die Kinder versteckte Ostereier suchen.

Das christliche Osterfest entspringt dem jüdischen Pessach-Fest. Zum Seder-Mahl gehören auch Eier, wobei aber kein Zusammenhang zwischen dem Ei beim Seder und den Ostereibräuchen nachgewiesen ist.
Der Ursprung der christlichen Eiersitte ist nicht bekannt. Es wird dabei immer wieder auf die symbolische Deutung des Eies in der Antike sowie in anderen Kulturen und Religionen hingewiesen. In der Gegenwart kommen gefärbte Eier in der Sitte des Nouruz-Festes im iranischen Raum vor, vor allem bei Zoroastriern und Jesiden.
In der christlichen Theologie wird seit alters auf die Eisymbolik Bezug genommen; im Mittelalter ist die Deutung des Eies auf die Auferstehung Christi bekannt. Allgemein gilt in der europäischen Kunstgeschichte das Ei als Symbol für die Auferstehung - auf Marienbildern kommt es im Hintergrund oder als Randmotiv als Hinweis auf die jungfräuliche Geburt vor.

Der Brauch, verzierte Eier zu Ostern als Freundschafts- und Liebesgabe zu verschenken (Fabergé-Ei), wurde durch verschiedene Anlässe angeregt und gefördert:

Speisenweihe - Seit dem 12. Jahrhundert wurde bei der österlichen Speisenweihe um die Segnung von Eiern gebetet „...dass sie eine bekömmliche Nahrung für deine gläubigen Diener werden, die sie in Dankbarkeit und in Erinnerung an die Auferstehung des Herrn zu sich nehmen.”

Zinsei und Eierspende - der Zehnt, die Steuerabgabe der Bauern an ihren Grundherren, der im Mittelalter im Frühling in Form von Eiern am Gründonnerstag gezahlt wurde, da es durch die Fastenzeit und gleichzeitig erhöhte Legefreudigkeit der Hennen zu einem Eierüberschuss kam (ähnlich den Martinsgänsen, die im November geschlachtet wurden, weil die Weidezeit vorbei war).

Fasten - In der vierzigtägigen Fastenzeit vor Ostern verzichten viele Katholiken und Orthodoxe auf Fleischspeisen. Früher wurden Eier und andere tierische Produkte oft ebenfalls unter das Abstinenzgebot eingeordnet. Die stets beliebt gewesene Speise empfing man daher Ostern mit Freude zurück, ließ sie in den Kirchen weihen und verteilte sie gefärbt zu Geschenken.

Für Deutschland werden gefärbte Eier erstmals im frühen 13. Jahrhundert erwähnt. 1553 wird von roten Eiern bei der österlichen Speisenweihe berichtet.

Die Bezeichnung Osterei tauchte erstmals 1615 in Straßburg auf. 1617 spricht E. Puteanus in seinem Werk Ovi Euconium von beschrifteten, bemalten und geätzten Ostereiern, desgleichen S. Frank 1682 in der Schrift Satyrae, in der auch das Verstecken der Ostereier erwähnt wird.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Osterei

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Bis heute gibt es keine endgültige Erklärung für den eierbringenden Hasen. Der Osterhase wird zum ersten Mal vom Medizinprofessor Georg Franck von Frankenau im Jahr 1682 (andere Quelle: 1678) in seiner (medizinischen) Abhandlung „De ovis paschalibus – von Oster-Eiern“ erwähnt. Er schildert den Brauch für die Region des Elsass und der angrenzenden Gebiete und ergeht sich in einer Beschreibung der negativen gesundheitlichen Folgen, die der übermäßige Verzehr dieser Eier mit sich bringe.

Die Verbindung des christlichen Osterfestes mit dem Ei als Symbol ist für verschiedene europäische Länder spätestens aus dem Mittelalter bekannt, möglicherweise auch früher anzusetzen. Es gibt daneben seit Ambrosius auch eine ältere Deutung des Hasen als Auferstehungssymbol. Die vielfältige christliche Hasensymbolik fand im Mittelalter in vielen Bildwerken ihren Ausdruck. Die Verbindung des Hasen mit dem österlichen Eierbrauch ist jedoch noch unklar, auch wenn die Fruchtbarkeit der Hasen für sich allein eine enge Verbindung zum Frühling hat.

Folgende Hypothesen werden gerne angeführt:

Einige frühe bemalte Ostereier zeigen das Dreihasenbild – eine Darstellung von drei Hasen mit lediglich drei Ohren insgesamt, bei denen aufgrund der „Doppelverwendung“ von Ohren dennoch jeder Hase zwei Ohren hat; dies ist heute ein bekanntes Symbol für die Dreieinigkeit (die ursprüngliche Bedeutung ist unklar). Eventuell könnte man von dieser Darstellung auf den Hasen als Eierlieferant gekommen sein.

An einer Stelle der Bibel, dem Ps 104,18 EU, wird in älteren Übersetzungen von „Hasen“ gesprochen. Grund dafür war die lateinische Übersetzung von Spr 30,26 EU, in der Hieronymus das hebräische "schafan" (Klippschliefer) mit "lepusculus" (Häschen) übersetzte. Seit der Spätantike wurde diese Stelle als Symbol für den schwachen Menschen (Hase) interpretiert, der seine Zuflucht im Felsen (Christus) sucht. Diese Auslegung begründete die Hasensymbolik in der christlichen Ikonographie

Osterhase international

Durch deutschsprachige Auswanderer wurde der Osterhase auch außerhalb Europas verbreitet.

Insbesondere in den USA hat er eine gewisse Popularität gewonnen. Im Englischen überwiegt dabei die Bezeichnung "Easter Bunny" gegenüber der wörtlichen Übersetzung "Easter Hare", sodass die Figur häufig als Kaninchen verstanden wird.

In Australien wird seit den 1970er-Jahren dem "Easter Bunny" ein "Easter Bilby" zur Seite gestellt. Damit soll auf die - nicht zuletzt durch Ausbreitung der europäischen Kaninchen - bedrohte Tierart Großer Kaninchennasenbeutler („Bilby“) hingewiesen und durch Verkauf von Schokoladenbilbies Geldmittel für einen Erhaltungsfonds gesammelt werden.


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Have A Happy Easter Bilby!

Why an Easter Bilby?

The Easter Bunny has been an important part of Easter celebrations all over the world, but Australians have often questioned its suitability for our nation. In Australia feral rabbits are a major environmental problem and in most states it is illegal to own a rabbit.
The reason for the rabbit being a pest goes back to the settlers who brought it over from the Northern hemisphere. Many were released into the wild so that they would breed and then provide food on the dry plains. Unfortunately, no one realised how well the rabbit would breed and adapt to the harsh climate. The huge rabbit population competes against the native fauna for food and so threatens their existence. It also has devastating effects when they feed on our native flora.
The Australian government has gone to major lengths such as the huge Rabbit Proof Fence along the Northern Territory's border to try and control the rabbit population. Things such as bringing in an assortment of viruses and also culling, have been tried, however they remain a major problem.
In recent years the Bilby has been put forward as a new Easter symbol. The Bilby is a native Australian animal that has become endangered. It is a small rodent with a long nose and tail, however it shares one feature with the rabbit, and that is her ears! The Easter Bilby is becoming more common on our supermarket shelves alongside the traditional rabbit and most manufacturers donate some of the proceeds from Bilby sales to saving the Bilby.

Source: http://www.modnet.com.au/~firefrog/easterbilby.htm

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“The Easter Bilby” by John Williamson | http://www.easterbilby.com.au

Did you know that Bilbys used to be everywhere

Now there’s just a few in Queensland do we really care?

Big long ears, she’s no bunny
Like a kangaroo
She can carry chocolate in her pouch
But Grandpa won’t believe me
He’s too busy snoring
As she tippy-toes around the couch

Chorus:

Oh we all love the Easter Bilby

Pointy little snout

Close your eyes I’m sure she will be

Sneaking all about (with her)

Yum, yum, yum, yum chocolate Bilbys

Big long chocolate nose

It’s Easter so I’m sure she will be

Round on tippy-toes

But did you know cats and foxes

Eat our little friend

They’re nasty and they chase her all about

But you can help to save her

If you buy her chocolates

She carries with her babies in her pouch

Chorus

She comes out after dark

That beautiful little Bilby

She hears you are asleep and tucked in tight

She has such big ears she knows you are dreaming

She’ll bring a chocolate Bilby tonight

Chorus

© 2003 Emusic Pty. Ltd. Visit www.johnwilliamson.com.au


Kontextuelle Links:


Videos:


Baby Bilbies at Adelaide Zoo | http://www.youtube.com/watch?v=0D4iJj8tNAI

Chocolate is good for bilbies | http://www.youtube.com/watch?v=zOLF36UcJm0

Australia's Got Talent - The Easter Song by Valerie Dawson | http://www.youtube.com/watch?v=JIb7lBbCLWM

Malcolm Douglas and the bilby project.  | http://www.youtube.com/watch?v=ImrKb48o-9I


Endangered Australian Bilby Movie | http://www.youtube.com/watch?v=fOm6mo6tvTE

Australian Easter Bunny the endangered bilby | http://www.youtube.com/watch?v=XJ2gEwmK7kE

Australian Easter Bunny  | http://www.youtube.com/watch?v=wQuoaSNu9Cc

Save the Bilby | Bilby Bob interviews Emily Chandler, co-ordinator of the Save the Bilby Fund in Charleville.

They discuss what bilbies are like, as well as what you can do to help this unique species of animal, including shopping for Darrell Lee's Easter Bilby instead of the rabbit for the Easter festivities. http://www.youtube.com/watch?v=9au-sEf6fg8