Mittwoch, 28. November 2012

Field Seminar | Feldseminar | Culture in Real Time | Kultur in Echtzeit | Long Night of the Mosques | Lange Nacht der Moscheen

Lower Austria | Niederösterreich | Sollenau

 
 
KULTUR IN ECHTZEIT  |  Besuchen . Kommunizieren . Lernen     
Wahrnehmung fernab von Vermutung und Zuschreibung
 Realitätsverknüpfte Kenntnis durch persönliche Erfahrung
 
Wissenschaftlich geführtes Feldseminar im Rahmen der „Langen Nacht der Moscheen“ in Sollenau, Nierderösterreich (Ort: Yeşil Camii | Grüne Moschee, IKZS - Islamisches Kulturzentrum Sollenau) zur realitätsnahen Erörterung im Kontext intergruppaler und religiöser Kultur der Gegenwart.   

 
Wissenschaftliche Leitung: Burkhard Landwehr, MA 



Anmeldung zu "KULTUR IN ECHTZEIT" in Sollenau: +43 2622 22720 DW 100 

Die Teilnahme an diesem soziokulturellen Feldseminar bedarf keiner speziellen Vorbildung, ist allgemein zugänglich und kostenfrei.

Wie zehn weitere Moscheen in Niederösterreich und Wien lädt auch das IKZS - Islamisches Kulturzentrum Sollenau (Yeşil Camii | Grüne Moschee) im südlichen Niederösterreich auch dieses Jahr am 30.11.2012 zur „Langen Nacht der Moscheen“. Das Konzept für diese Form einer allgemeinen Einladung wurde von der Islamische Föderation in Wien (IFW) entwickelt. 

Im Rahmen dieser Einladung seitens des IKZS - Islamisches Kulturzentrum Sollenau (Yeşil Camii | Grüne Moschee) besteht ebenso die Möglichkeit zur Teilnahme an dem durch Burkhard Landwehr wisssenschaftlich geführten Feldseminar "KULTUR IN ECHTZEIT" (Besuchen . Kommunizieren . Lernen) zur Erlangung einer Wahrnehmung fernab von Vermutung und Zuschreibung und einer realitätsverknüpften Kenntnis durch persönliche Erfahrung.


Sowohl die Führungen durch die Räumlichkeiten, Fragen zum Islam und zum Leben des Propheten Mohammed, als auch die Möglichkeiten zum interreligiösen und interkulturellen Austausch sind die Inhalte des Abends.

Veranstaltungsort:
Yeşil Camii | Grüne Moschee
IKZS - Islamisches Kulturzentrum Sollenau 
Industriestraße 26 
2601 Sollenau

Veranstaltungszeit:
Freitag, 30.11.2012 von 18:00 Uhr bis Samstag, 01.12.2012 02:00 Uhr 

Eintritt: Frei



Programmablauf für die "Lange Nacht der Moscheen" in Sollenau
 
Für das Feldseminar "KULTUR IN ECHTZEIT" in Sollenau ist die Teilnahme an aus-
gewählten Programmpunkten aus dem nachstehenden Programmablauf vorgesehen

18:00 Uhr

Beginn

18:00 - 19:30 Uhr

Führungen durch die Einrichtungen des IKZS:
Gebetsraum der Yeşil Camii (Grüne Moschee), Bildungszentrum, Damenabteilung, Şark Köşesi (gemütlicher orientalischer Aufenthaltsbereich), Unterhaltungsbereich für die Jugend, Fest- und Veranstaltungsraum, muslimischer Markt.

19:30 - 21:00 Uhr
Podiumsdiskussion"Muslim sein in Europa" | Ramazan Demir (Islamischer Religionspädagoge und Seelsorger in Wien) | Hacer Bayram (Islamische Religionspädagogin, Studium der Islamwissenschaften an der Universität Wien) | Moderation: Harun Erciyes

21:00 - 22:00 Uhr
Führungen durch die Einrichtungen des IKZS:
Gebetsraum der Yeşil Camii (Grüne Moschee), Bildungszentrum, Damenabteilung, Şark Köşesi (gemütlicher orientalischer Aufenthaltsbereich), Unterhaltungsbereich für die Jugend, Fest- und Veranstaltungsraum, muslimischer Markt.

22:00 - 22:45 Uhr
Präsentation | 100 Jahre Islamgesetz (Gestaltung: Islamisches Kulturzentrum Sollenau)

22:45 - 00:00 Uhr
Führungen durch die Einrichtungen des IKZS:
Gebetsraum der Yeşil Camii (Grüne Moschee), Bildungszentrum, Damenabteilung, Şark Köşesi (gemütlicher orientalischer Aufenthaltsbereich), Unterhaltungsbereich für die Jugend, Fest- und Veranstaltungsraum, muslimischer Markt.

00:00 - 00:30 Uhr
Teheccüd | Das SpätnachtgebetDas Spätnachtgebet Teheccüd kann nach dem Nachtgebet verrichtet werden; dies kann bevor man geschlafen hat oder auch nach dem man schon eine Weile geschlafen hat sein.

00:30 - 02:00 Uhr
Führungen durch die Einrichtungen des IKZS:
Gebetsraum der Yeşil Camii (Grüne Moschee), Bildungszentrum, Damenabteilung, Şark Köşesi (gemütlicher orientalischer Aufenthaltsbereich), Unterhaltungsbereich für die Jugend, Fest- und Veranstaltungsraum, muslimischer Markt.

02:00 Uhr
Ende


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Allgemeines:

2011 wurden im Rahmen eines Pilotprojektes in sechs Vereinseinrichtungen (Moscheen) in Niederösterreich und Wien der Islamischen Föderation in Wien die „Lange Nacht der Moscheen“ durchgeführt.


Die Vorreiter dieses Projektes waren die Veranstaltungen „Tag der offenen Tür“, welche im Laufe der vergangenen Jahre zum besseren Verständnis für kulturellen Leben der muslimischen Bevölkerung beigetragen haben, sodass eine Minderung der Vorurteile, ein Anstieg des Respektes für einander und die gesellschaftliche Einheit unterstützt werden konnte.



Diese so zeitgemäße Form einer allgemeinen Einladung gibt den Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, die nächtlichen Gottesdienste der muslimischen Bevölkerung kennenzulernen. Auch aktualitätsbezogene Themen zum Islam werden durch kompetente Referentinnen und Referenten dialogisch thematisiert.


Nicht zu letzt haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit die muslimische Bevölkerung und ihren Verein aus ihrer Region, auf Augenhöhe kennenzulernren. 


Wie in der Folge beschrieben,  findet die „Lange Nacht der Moscheen“ gleichzeitig an 11 verschieden Orten in Niederösterreich und Wien statt:


Freitag, 30.11.2012 von 18:00 Uhr bis Samstag, 01.12.2012 02:00 Uhr 

Allgemeiner Programmablauf:

18:00 Beginn
18:00 - 19:30 Führungen

19:30 - 21:00 Podiumsdiskussion (Hauptthema)
21:00 - 22:00 Führungen
22:00 - 22:45 100 Jahre Islamgesetz
22:45 - 00:00 Führungen
00:00 - 00:30 Teheccüd – Gebet
00:30 - 02:00 Führungen
02:00 Ende

Orte, Themen der Podiumsdiskussionen, Referentinnen und Referenten:
Thema: Islamophobie
Verein: Kuba Moschee
Sebastian Kneip Gasse 11-12/2
1020 Wien
Referenten:
Dipl Päd. Moussa Al-Hassan Diaw & Thomas Schmidinger
Moderation: Ali Kaya

Thema: Imame in Österreich

Verein: Anadolu Moschee
Gudrunstraße 115
1100 Wien
Referenten:
Amir Zaidan & Dr. phil. Almir Ibric
Moderation: Mahmut Yavuz

Thema: Jihad als "Heiliger Krieg" ?

Verein: Sultan Ahmet Moschee
Veronikagasse 26
1170 Wien
Referenten:
Dr. Mustafa Yidiz & Univ.-Prof. Dr. Rüdiger Lohlker
Modaration: Zafer Batur

Thema: Staat und Islam

Verein: Ridvan Moschee
Dresdnerstraße 51
1200 Wien
Referenten:
Mag. Ümit Vural & Dr. Michael Luger
Moderation : Mag. Muhammet Tosun

Thema: Integration und Identität

Verein: Mescidi Selam Moschee
Donaufelderstr. 229
1220 Wien
Referenten:
Mag. Mahmut Bülbül & Mag. Stefan Beig
Moderation: Ümmü Selime Türe

Thema: Der Quran und seine Bedetutung

Verein: Mevlana Moschee
Hauptstr. 34
2230 Gänsendorf
Referent: Kerim Edipoglu

Thema: Geschlechterrollen im Islam

Verein: Selimiye Moschee
Pfaffstätner Straße 35
2514 Traiskirchen
Referneten:
Baruch Wolski & Dr. Zeliha Dagtepen
Moderation: Müzeyyen Demir

Thema: Islam und Medien

Verein: ISKV
Hanuschgasse 12
25040 Bad Vöslau
Referenten:
Rusen Timur & Simon Inou
Moderation: Amin Elfeshawi

Thema: Islam und Kultur

Verein: Yasir Moschee Moschee
Südbahn Straße 21M
2544 Leobersdorf
Referenten:
Dipl. Ing. Aiman Mourad & Gernot Galib Stanfel
Moderation: Fatih Vural

Thema: Muslim sein in Europa

Verein: Yeşil Camii | Grüne Moschee
IKZS - Islamisches Kulturzentrum Sollenau 
Industriestraße 26 
2601 Sollenau
Referenten:
Ramazan Demir & Hacer Bayram
Moderation: Harun Erciyes

Thema: Jihad als "Heiliger Krieg" ?

Verein: Mevlana Moschee
Matties-Corvinus Straße 2
3100 St. Pölten
Referenten:
Dr. Mumin Bauer & Mag. Dr. theol. Ernst Fürlinger
Moderation: Emrah Eroglu

Quelle der Grafik: https://fbcdn-sphotos-a-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash4/319056_408051519266656_477978561_n.jpg



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Anhang: 

Religion in Österreich

Nach Ergebnissen der Volkszählung von 2001[37] bekannten sich 73,6 % der Bevölkerung zur römisch-katholischen und 4,7 % zu einer der evangelischen Kirchen (Protestantismus; überwiegend Augsburger Bekenntnis, seltener Helvetisches Bekenntnis). Etwa 180.000 Christen, das sind 2,2 % der österreichischen Bevölkerung, waren Mitglieder orthodoxer Kirchen. Zur Altkatholischen Kirche bekannten sich etwa 15.000 Gläubige, das sind rund 0,2 % der Bevölkerung. Wie auch in Deutschland sind die Mitgliederzahlen der Volkskirchen rückläufig, Ende 2011 betrug der Anteil der Katholiken mit 5,41 Millionen von 8,430 Millionen nur mehr 64,17 % und hat damit den Zwei-Drittel-Anteil an der der österreichischen Bevölkerung unterschritten.[38] Relativ war der Rückgang bei den kleineren evangelischen Kirchen größer, nur noch 3,8 % bekannten sich im Jahre 2011 als Mitglied zu einer der evangelischen Kirchen.[39]

Die größte nicht-christliche Glaubensgemeinschaft in Österreich ist der Islam. Bei der Volkszählung von 2001 bekannten sich rund 340.000 Personen, das sind 4,3 %, zum muslimischen Glauben – nach Angaben des Integrationsfonds waren es im Jahr 2009 515.914 Gläubige, was einem Anteil von 6,2 % an der Gesamtbevölkerung entspricht (der Islam in Österreich ist seit 1912 anerkannte Religionsgemeinschaft).

Zum Judentum bekennen sich etwa 8.140 Menschen. Die überwiegende Mehrheit davon, rund 7.000, lebt in Wien. Nach Angaben der Israelitischen Kultusgemeinde Wien sind es österreichweit 15.000. Zum Buddhismus, der in Österreich 1983 als Religionsgemeinschaft anerkannt wurde, bekennen sich etwas über 10.000 Menschen. Zum Hinduismus, der in Österreich als „eingetragene religiöse Bekenntnisgemeinschaft“ gilt, bekennen sich laut Volkszählung 2001 3.629 Personen.

20.000 Personen sind aktive Mitglieder der Zeugen Jehovas. Ihre gesetzliche Anerkennung als Religionsgemeinschaft wurde im Mai 2009 beschlossen.
Etwa 12 % der Bevölkerung (ca. 1.002.400 Personen) gehören keiner der in Österreich gesetzlich anerkannten Religionsgemeinschaften an. Schätzungen zufolge liegt die Zahl der Atheisten und Agnostiker mit 18 % bis 26 % (ca. 1.471.500 bis 2.125.500 Personen) jedoch weitaus höher.[40]

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Österreich#Religion


„Religiöse Organisation (Österreich)“


Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Religiöse_Organisation_(Österreich)

Islamische Organisationen in Österreich

Jenseits der IGGiÖ als Körperschaft öffentlichen Rechts findet das eigentliche religiöse Leben vorwiegend in den ca. 250 Gebetsstätten[28] der Moscheevereine statt, die meist entlang ethnischer Linie organisiert sind. Die türkischen Verbände sind in ihrer Mehrheit Ableger der gesamteuropäischen Organisationen, die ihren Sitz in Deutschland haben.[29]
  • Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich ist die offizielle Vertretung aller Muslime und eine Körperschaft öffentlichen Rechts. Führende Funktionäre der IGGiÖ haben sich in der Initiative Muslimischer Österreicher [30] (IMÖ) zusammengeschlossen. Die von der IGGiÖ angestellten Islamlehrer sind teils Mitglieder im Muslimischen Lehrerverein (MLV).[31]
  • Der Jugendrat der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (JIGGiÖ), ist die offizielle, einzige und nationale Jugendorganisation der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich und vertritt diese in ihren Jugendangelegenheiten. Sie wird vom gewählten Jugendreferenten im Obersten Rat der IGGiÖ geleitet, welcher zugleich der Vorsitzende des Jugendrates der IGGiÖ ist[32].
  • Die Muslimische Jugend Österreich ist die einzige deutschsprachige, unabhängige muslimische Jugendorganisation der zweiten und dritten Generation von Muslimen und Musliminnen in Österreich. Die Muslimische Jugend Österreich ist Mitglied der Österreichischen Bundesjugendvertretung (BJV) und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) unterstützt. Sie wurde 1996 gegründet und hat seit 2005 die Partnerorganisationen "Junge Musliminnen Österreich" (JMÖ) für die Frauen und „Muslimische PfadfinderInnen Österreich“ (MPÖ) für die 8-14 Jährigen[33].
  • Die Liga Kultur organisiert arabischsprachige Muslime, die der Muslim-Bruderschaft nahestehen. Laut Handbuch des politischen Islam[34] ist sie Gründungsmitglied der „Föderation islamischer Organisationen in Europa“ FIOE, einem von Organisationen der Muslim-Bruderschaft getragenen Dachverband. Die Liga Kultur verfügt über mehrere Funktionäre über Einfluss auf die IGGiÖ.
  • Die Türkisch-islamische Union für kulturelle und soziale Zusammenarbeit in Österreich (ATİB)[35] (nahe dem staatlichen „Präsidium für religiöse Angelegenheiten“ (Diyanet)) ist nach eigener Angabe mit 75.000 Mitgliedern mit Abstand der größte Verband von Muslimen in Österreich und verwaltet ca. 60 Gebetsstätten. Der Vorsitzender von ATIB ist Botschaftsrat an der türkischen Botschaft und die Imame an den ATIB-Moscheen werden von der türkischen Regierung ausgebildet und bezahlt. Nach Angaben ihres Vorsitzenden erkennen sie die IGGiÖ nicht an und sind nicht Mitglieder.[36]
  • Islamische Föderation Wien (IFW) ist eine der größten islamischen Vereinigungen in Österreich mit 32[37] bis über 60 Moscheen.[38] Sie wurde 1988 als Dachverband gegründet und gehört zur Milli Görüş-Bewegung, die der fundamentalistischen Saadet Partisi Necmattin Erbakans nahesteht. Sie arbeitet mit der IGGiÖ zusammen.[39] Niederösterreichische Mitglieder der Islamischen Föderation prägen auch die Landtagsliste „Liste für unser Niederösterreich“ (LNÖ) und die Arbeiterkammerliste Perspektive.[40] Ein wichtiger Mitgliedsverein ist die Islamische Föderation Wien [41] (IFW), die auch die Publikation Dewa [42] herausgibt. Es gibt auch eine Frauenabteilung der IFW, eine Jugendföderation[43] und die ihr nahestehende Interkulturelle Studentenvereinigung (ISV).[44]
  • Die türkisch geprägte Union islamischer Kulturzentren (UIKZ)[45] wurde 1980 gegründet und verfügt über 34 Gemeinden.[46] Sie ist von einer eher mystischen Auslegung des Islam geprägt und ist eng verbunden mit dem VIKZ in Deutschland. Die Organisation tritt im Westen Österreichs unter dem in Deutschland üblichen Namen VIKZ auf[34]. Sie gilt als religiöse Lernbewegung in der Tradition von Süleyman Hilmi Tunahan. Schwerpunkt der Verbandsarbeit in Österreich ist die religiösen Erziehungstätigkeit, wobei die klassische Ausbildung, also die Beherrschung der arabischen Sprache und eine fundierte islamischen Theologie, eine zentrale Rolle einnimmt.
  • Die Ülkücüler bzw. die Dachorganisation der Türkischen Kultur- und Sportgemeinschaft in Österreich (ADÜTF) steht an sich der rechtsextremen Türkischen Partei MHP nahe, deren Jugendorganisation „Graue Wölfe“ in den 1970er- und 1980er-Jahren für Anschläge auf Kurden, Linke und Demokraten verantwortlich war. In Österreich organisiert die Dachorganisation jedoch eine Reihe von Gebetsstätten und gehört zu den großen islamischen Dachverbänden.
  • Die Avusturya Nizam-e Âlem sind ein kleiner Dachverband mit Gruppen in Wien und Vorarlberg. Nizam-e Âlem stehen einer islamistischen Abspaltung der MHP, der Büyük Birlik Partisi (BBP) nahe.[34]
  • Die Kaplancılar verfügen über keine offizielle Organisation mehr, jedoch über eine größere Gruppe von Anhängern in Vorarlberg.[34]
  • Der Dachverband der Bosniaken in Österreich [47] verwaltet 23 Gebetsstätten in Österreich.
  • Die Aleviten, nach eigenen Angaben in Österreich 60.000 Menschen, nehmen an den Aktivitäten der islamischen Glaubensgemeinschaft nicht teil, da sie mit der sunnitischen Glaubensgemeinschaft große Differenzen haben.[48] Der Status als eigenständige Glaubensgemeinschaft wird ihnen in der Türkei verwehrt.
    • Ende 2010 wurde die Islamische Alevitische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IAGÖ) als Bekenntnisgemeinschaft anerkannt. Sie sieht sich als eine Richtung des Islam und vertritt etwa 7.000 Menschen.[48]
    • Die verbliebene Föderation der Aleviten Gemeinden in Österreich (AABF) sieht sich gegenüber dem Islam als eigenständig. Ihr in den Lehren fast wortgleicher Antrag wurde wegen leicht späterer Einbringung abgewiesen. Sie vertritt nun etwa 5.000 Menschen.[48]
  • Schiiten Vereinigung Ahl-ul Bayt – Die Schiiten, deren Anteil auf 3 bis 10 % der Muslime geschätzt wird[49], fühlen sich durch die Glaubensgemeinschaft nicht angemessen vertreten. Nach sehr scharfer öffentlicher Kritik[50] wurde klargestellt, dass schiitische Religionslehrer im Dienste der IGGiÖ unterrichten und auch schiitische Schüler regelmäßig den an öffentlichen Schulen angebotenen Religionsunterricht besuchen. Allerdings gibt es auch eine Reihe von Abmeldungen schiitischer Kinder vom Religionsunttericht und Beschwerden über antischiitische Hetze durch sunnitische Religionslehrer.
  • Die Ahmadiyya Muslim Gemeinde zählt in Österreich weniger als 100 Mitglieder, verfügt in Wien aber über einen Gebetsraum. Sie sind nicht in der offiziellen IGGiÖ vertreten und werden von Imam Munir Ahmed Munwar betreut. 

Kontextuelle Links:
 
http://www.ikzs.at
http://www.ifwien.at

http://www.ots.at/pressemappe/4353/islamische-foederation-in-wien
http://de.wikipedia.org/wiki/Islam_in_Österreich
http://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Glaubensgemeinschaft_in_Österreich
http://www.derislam.at
http://www.irpa.ac.at
http://de.wikipedia.org/wiki/Türken_in_Österreich
http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/archiv/68281_Islamische-Foederation-Politisch-oder-religioes.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Millî_Görüş